Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

Meditationen gibt es viele, ich arbeite mit dem bewussten atmen, und wer es probieren möchte, kann mal die folgenden durchführen:

 

Meditation zum Auflösen

 

Ich setze oder lege mich hin, und entspanne mich mit ein paar ruhigen, tiefen Atemzügen.

Ich komme zu mir selbst, ganz zu mir selbst.

 

Ich atme alles, was mich betroffen macht, was mich verletzt hat, was mich traurig macht, oder was mich ärgert zu mir, in mein Herz. Mit jedem Atemzug atme ich alles, was schwierig ist, in mein Herz, in mein Zentrum, denn alles ist vereint in meinem Herzen.

Ich atme alles ein, was mich gerade jetzt berührt, atme es zu einer Kugel in mein Herz. Ich sammle alles was mich belastet in dieser Kugel, mit jedem Atemzug, ein Gefühl, ein Gedanke, und gebe es in diese Kugel hinein.

Sie kann dunkel sein, sie kann wabern, sie kann glühend sein, sie kann ätzend sein – mein Herz ist ein Raum der Sicherheit für alles, mein Herzraum kann alles das annehmen, kann es halten, ohne das mein Herzraum davon beeinflusst wird – mein Herzraum ist sicher, und er kann alles annehmen, ohne das es mich überwältigt.

Ich atme so lange bis ich alles in meiner momentanen Situation eingesammelt habe, was ich erlösen will, alles zusammengeballt in meinem Herzraum frei schwebend -

und nun atme ich meine Liebe da hinein.

Ich atme alle meine Liebe, all mein Mitgefühl in diese Kugel, denn ich weiß, es sind alte Dinge die mir gedient haben und nun gehen wollen. Ich atme mit jedem Atemzug das größte Mitgefühl hinein, und beobachte, was geschieht, Ich kann es fühlen, oder auch sehen, was geschieht.

Vielleicht wird die Kugel heller und heller bis sie strahlend weiß ist, vielleicht verändert sie sich und beginnt in allen Farben zu leuchten, oder sie explodiert wie eine Feuerwerk, oder sie schrumpft und wird kleiner und kleiner bis sie weg ist – alles kann sein.

Ich erlaube, in dem ich weiter meine Liebe und mein Mitgefühl atme, das alles geschehen darf, ohne irgend eine Erwartung, ich beobachte es nur.

 

Und ich atme so lange bis ich mich wohl fühle, bis es sich verändert hat, bis es er-löst ist, in tiefer Liebe und dem allergrößten Mitgefühl für mich selbst.

 

 

Meditation „trennen von Verbindungen“

 

Dabei geht es um nährende Beziehungen, ob in der Partnerschaft oder Familie (Eltern, Kinder) oder wo auch immer ich das Gefühl habe, das ein anderer sich von mir nährt oder ich mich von ihm. Nährende Beziehungen sind alle, wo ich mich mit anderen beschäftige, wo es Dinge gibt, die mich einfach nicht loslassen wollen, wo Gedanken kreisen, wo Ärger ist, Wut, Angst, Gram, Trauer usw. 

 

Ich setze oder lege mich entspannt hin, und mit ein paar bewussten Atemzügen komme ich zu mir.

Ich gehe in mein Herz, in mein Zentrum, mit meiner Aufmerksamkeit.

Ich atme ruhig und gleichmäßig.

 

Ich atme die Person ein, mit meinem ganzen Mitgefühl, ich atme sie in mein Herzzentrum. Ich heiße sie willkommen bei mir, so wie man einen wichtigen Gast empfängt, und ich fühle meine Ehre für ihn (den Gast), denn unsere Verbindung war wichtig, für uns beide, sie hat uns gedient und wir sind beide damit einverstanden gewesen.

Doch nun ist es Zeit, diese Verbindung zu lösen, damit wir beide frei sind, unseren eigenen Weg zu gehen, unabhängig voneinander.

Ich atme tief in mein Herz und löse sanft die Verbindung, die nährende Verbindung, ich bedanke mich bei ihm und segne ihn, und lasse mit meinem Atem sanft unsere Wege auseinander fließen, wie ein Fluss, der sich teilt, und die Wasser folgen ihrem eigenen Weg.

Ich lasse mich mit fließen, und die Wasser tragen mich auf weichen Wellen davon. Ich weiß, das ich den anderen nicht verloren habe, nur unsere nährende Verbindung ist gelöst. Jeder ist frei auf seinem Weg, jeder ist von nun an sein eigener Fluss, seiner eigenen Quelle entspringend und folgend. Wir können einander berühren ohne das die Wasser sich vermischen, wir können uns auch vermischen und dann wieder zu uns selbst zurück kehren. Doch mein Wasser ist und bleibt immer meines, und sein Wasser immer seines, und alles kehrt zu mir zurück und auch ich lasse alles zurückfließen, was nicht meines ist, denn ich brauche nichts von einem anderen, alles ist in mir.

 

Ich atme fließend, und ich weiß, das damit alles geklärt ist, und bleibt, für mich und für den anderen. Wir sind frei voneinander, in Liebe und Ehre für einander, und von nun an bin ich nur noch mein eigener Fluss.