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Elegant einfach 

In der Zeitung steht ein wundervolles Beispiel für die Einfachheit des wählens.

Ein 8-Jähriger hatte die Idee eine Flaschenpost nach Afrika zu schicken, weil dort ja viele Kinder nicht mal genug zu essen haben. Also nahm er eine Flasche, tat einen Euro in 20 Cent-Stücken hinein und einen Zettel, auf dem stand: liebe Kinder, ich heiße... und ich hoffe, das die Flaschenpost bis nach Afrika schwimmt, und von dem Geld kannst du was zu essen kaufen. Dann hat der die Flasche in die Donau geworfen.

Nun fließt die Donau ja nicht in Richtung Afrika, aber er vertraute drauf, das es schon nach Afrika kommt.

Ein paar Kilometer weiter blieb die Flasche im Gestrüpp hängen, und ein Ehepaar sah sie, holte sie heraus und las – und hat sie an ihre Tochter weitergegeben, die im Verein Helfende Hände für Afrika aktiv ist. Es waren gerade 3 Mitarbeiter aus Südafrika da, und die nahmen die Flaschenpost mit – und so konnte ein Kind dort Brot kaufen, das auch noch für die Nachbarskinder ausreichte.


So läuft das, wenn ich wähle und vertraue – das WIE ist dabei Nebensache, das WIE findet sich, selbst auf den kuriosesten Wegen, wie in diesem Beispiel zu sehen ist. Wichtig ist das ich vertraue, das ich nicht dauernd überlege wie und was und wo, ob oder ob nicht – es wählen, und dann vertrauen, das es schon seinen Weg findet.

Das hört sich sehr einfach an, doch wir sind darauf programmiert, immer alles zu durchdenken, wir meinen es immer selber alles in die Hand nehmen zu müssen. Wir hatten uns abgeschnitten von unserem Schöpfersein. Nicht, das es nicht da gewesen wäre, es war und ist immer da, doch wir wollten sehen wie weit wir ohne das kommen, deshalb haben wir den Schleier des Vergessens darüber gehängt.

Und nun wird es Zeit uns wieder zu erinnern, wer wir sind, das wir es einfach und leicht haben können – in dem ich wähle, entscheide, und dann vollkommen vertraue.


Dieses Vertrauen ist essentiell wichtig. Vertrauen in mich, das ich selbst schon für mich sorge, das ich mich durchaus hier erhalten kann, das ich durchaus meine Wünsche erfüllt haben kann. Unsere Erfahrungen waren die letzten Jahrtausende anders. Es war schwierig, es war Entbehrung, es war Leid, es war harte Arbeit. Das nun hinter sich zu lassen ist durchaus eine Herausforderung. Zu vertrauen, das es anders ist, sein kann wenn ich es wähle, und keine Angst mehr zu haben, enttäuscht zu werden.

Enttäuschung entsteht, wenn ich Erwartungen habe. Erwartungen, wie es sein sollte, wie es laufen sollte, wie es aussehen sollte. Denn Erwartungen sind Einschränkung, Begrenzung. Das schnürt den Fluss der Energien ein. Wählen heißt, das Ergebnis zu wählen, ohne es zu begrenzen.

In dem Beispiel oben hat der Junge nicht gesagt, es muss in Johannesburg landen, oder er hat nicht überlegt wie es denn durch den Ozean dahin kommen soll, ob die Strömung das überhaupt kann – er sagte Afrika, dort wo sie Hunger haben – und genau da kam es an.


Lernen wir also wieder zu vertrauen – wie die Kinder (daher der Satz in der Bibel: wenn ihr nicht werdet wie die Kinder.....), lernen wir, Erwartungen loszulassen, und leben wir einfach, dann kann alles seinem eigenen Fluß folgen, und da kann die Donau sogar nach Afrika fließen.