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Wer bin ich?

Veröffentlicht am 10.01.2016

Ein Leben?

Ein paar Erkenntnisse dazu von mir:

Am Beginn steht Bewusstsein, das wir sind, und dieses Bewusstsein erfährt durch fühlen, lernt durch Fühlen. ES will intensiv fühlen, und nirgends in der gesamten Schöpfung gibt es so intensive gefühlte Erfahrungen wie hier auf der Erde, ein winziger Planet am Rande des Universums. Bewusst so gewählt von uns. Weil wir nicht wussten wie dieses „Experiment“ laufen würde. Damit es weitestgehend ungestört ist, wurde die Erde geschützt, sozusagen verborgen, damit es von außen keine Störungen gibt.

So weit, so gut. Doch wie das mit einem Leben, einer Verkörperung?

Für mich ist klar, dass mein Körper innerhalb meines Bewusstseins ist, nicht mein Bewusstsein im Körper. Der besondere Kick bei dieser Schöpfung ist, zu vergessen was wir sind, und sich getrennt fühlten, von sich selbst, und in der Materie Erfahrungen in einer davor nie gekannten Weise zu machen. So dermaßen intensiv, so real, und man kann so tief eintauchen dass man die Überzeugung bekommen kann, das hier wäre alles. Das ist vom Schöpferischen so dermaßen genial, das kann man gar nicht beschreiben.

Was nun einen Unterschied macht, ist sich darüber klar zu werden, dass das hier keineswegs alles ist, was ich bin. Fast alle Menschen sind der Meinung, ihr Leben, ihr Körper seien sie, das ist was sie sind, ausmacht. Etwas anderes können sie sich kaum vorstellen, sie hoffen allenfalls dass da mehr ist, wissen es aber nicht.

Und das ist völlig klar – weil der Verstand sich etwas anderes als das hier nicht vorstellen kann. Er kann allenfalls für möglich halten dass es etwas anderes gibt, wirklich erfassen kann er es nicht. Weil der Verstand zum Körper gehört, implantiert damals in Atlantis, seitdem Teil des Körpers, und – leider – heute für einen Großteil der Menschen alles. Intelligent sein, viel lernen, viel wissen, ist für viele das Maß der Dinge.

Ich muss darüber schmunzeln, wenn ich es beobachte, und manchmal nervt es mich inzwischen total. Dieses Argumentieren und recht haben wollen, auseinanderpflücken, beweisen (was ein Witz in sich ist*) empfinde ich als nervtötend. Eine Unmenge Energie die darin verschleudert wird – für nichts.

Niemals wird ein Mensch sich durch denken, durch erforschen, durch argumentieren in sein Bewusstsein bringen, nie. Warum? Einfach deshalb, weil alles das Verstand ist, und der Verstand kann das niemals erfassen was Schöpfung ist. Der Verstand ist weder dazu in der Lage noch war er jemals dafür gedacht. Dass er heute auf dem Thron sitzt des Menschseins ist traurig genug, allerdings eben eine Folge davon tiefer und tiefer in diese Erfahrung hier einzutauchen. Insofern ist alles in Ordnung.

Ich hatte vor 10 Jahren eine Erfahrung, die im Grunde nicht zu beschreiben ist, weil ich nur die Worte hier als Mensch benutzen kann, was überhaupt nicht ausreicht, das zu beschreiben.

Ich war durch körperliche Umstände in einem Zustand des halb hier sein und halb draußen sein, was im Klartext heißt – ich konnte raus gehen, sozusagen hinter den Schleier, und wieder hier her kommen, in den Körper.

Auffällig dabei war das außerhalb eine dermaßene Klarheit herrschte, die ich hier in meinem Leben, das damals schon über 50 Jahre „alt“ war, nie erlebt habe. Nicht einmal annähernd. Das nächste war, dass dort eine solche Leichtigkeit war, was es mich immer wie ein Eintauchen in zähen Schleim empfinden lies, wenn ich wieder hier her kam. Und was ich auch wusste – es geht mit einer Menge Vergessen einher. Das, was dort so klar war, konnte ich damals noch nicht mit hier her nehmen.

Und dann hatte ich ein (letztlich waren es mehrere) Erlebnis, die genauen Umstände tun nichts zur Sache, es hat aber nichts mit Drogen oder so zu tun, es war einfach in diesem runtergefahrenen körperlich Zustand.

Ich war schlagartig ausgedehnt über alles hinweg, ich war alles was ist, so platt es sich anhört- und es ist unvorstellbar. Also sollte keiner versuchen sich das vorzustellen, das wir eh nix, weil vorstellen auch ein Ding des Verstandes ist. Und der ist viel zu klein dazu.

Jedenfalls hab ich darin erfahren, gesehen, gewusst, wie immer man es nennen will, WAS ICH BIN – und, das der Verstand das niemals !!! erfassen kann, nie. Er ist nicht mal im Ansatz dazu in der Lage.

Ich bin damals also eingetaucht in mein Bewusstsein. Es dauerte noch eine ganze Weile (Jahre) bis ich wirklich begriff was mir da passiert ist. Und passiert ist wörtlich zu nehmen, so etwas kann man nicht wollen, nicht machen, erst recht nicht lernen. Es geschieht wenn das Bewusstsein und die Seele bereit dafür sind. Alles, was ich als Mensch tun kann, ist, es zuzulassen. Und zulassen tue ich es nicht, wenn ich mir Gedanken darum mache.

Ich war damals völlig naiv, ich war aber wohl wirklich bereit dafür. Ich fand das, was ich da entdeckt hatte, nämlich dass es etwas außerhalb von dem hier gibt, fasziniert, aber ich hab mir wenig Gedanken darum gemacht.

Bewusstsein hat nicht wirklich eine Größe, weil Bewusstsein keine Materie enthält und noch nicht mal Energie. Bewusstsein ist Gewahrsein, und wahrnehmbar nur durch fühlen. Ausschließlich.

Bewusstsein ist alles, bzw. alles was ich jemals war, jetzt bin, ist innerhalb dieses Bewusstseins. Es hat aber keine Größe im Sinne wie Mensch denkt, genau dadurch ist es aber unendlich. Da der Verstand immer gefüttert werden will – sag ich einfach mal, es ist weitaus „größer“ als das materielle Universum, weil auch alle anderen „Dimensionen“ enthalten sind. Wie gesagt – nicht versuchen es sich vorzustellen, was wird dem nie gerecht.

Doch der winzig kleine Mensch hat die Möglichkeit – und bislang die einzige bekannte Möglichkeit – alles zusammen zu bringen, Sich Seiner Selbst Bewusst zu werden. Das nennt man Aufstieg, darum ranken sich ne Menge unzutreffende Vorstellungen, Meinungen, die Müll sind.

Es ist das Bewusstwerden was ich bin, und das erfordert glasklar den Verstand selbigen sein zu lassen, weil man dazu über den Verstand hinaus muss. Es erfordert eine riesige Menge Vertrauen, in sich selbst, in die eigene Wahrnehmung, egal was der Verstand dazwischen plappert. Egal wie viele Argumente er hat, egal was andere sagen.

Vollkommenes Vertrauen in die eigene Wahrnehmung. Und dann erlauben, dass der Rest geschieht. Fertig.

Alles andere ist übrig.

Und deshalb ist das weder esoterisch, und noch nicht mal spirituell. Weil auch Esoterik aus dem Verstand kommt. Und Spiritualität oft genauso, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Es ist völlige Einfachheit, es ist so simpel, dass der Verstand es so nie für möglich hält. Er mag es komplex, er will Wissen, und - er will Kontrolle. Er will alles sortiert in Kästchen, und immer wieder alles kontrollieren.

Doch sich vertrauen oder weiter das Leben kontrollieren geht nicht. Entweder – oder. Wenn ich völliges Vertrauen in mich habe, brauche ich keine Kontrolle mehr. Betonung auf völliges Vertrauen.

Und das gefällt dem Verstand gar nicht. Weil es ja seine Domäne ist, und die soll er aufgeben? NIE ! lach.

Nun, wie gut dass jeder entscheiden kann. Und – es ist alles eine Sache der Entscheidung. Da komm ich auf das Sternchen oben* mit dem Beweis zurück. Etwas beweisen meinen wir, wenn wir etwas in Versuchen herausfinden, und es reproduzierbar ist. Beweise gehen davon aus, dass diese Welt festgefügt ist, unumstößliche Regeln hat, Naturgesetze oder wie ich es nennen will.

Stimmt aber nicht. Diese Vorstellung kommt klar, haha, aus dem Verstand, der ja nichts anderes kennt. Es kommt aus der Trennung, und alle Welt meint, wir müssten nur herausfinden wie die Regeln sind, dann kommen wir hier umso besser zurecht.

Die Wahrheit ist, dass jeder die Wahl hat. Jeder KANN selbst entscheiden. Und von daher gibt es keine festgefügte Welt, die so oder so ist, die unumstößliche Regeln hat. Solange ein Mensch allerdings glaubt, heißt überzeugt ist, dass das hier alles ist, so lang denkt er nicht dran, seine eigene Welt zu erschaffen. Und so ist das mit den Beweisen so eine Sache – klar gibt es gewisse Dinge die wir alle akzeptiert haben als wir hier her sind (ging ja nicht anders, wäre ja sonst totales Chaos). Dennoch können sie geändert werden. Somit ist jeder „Beweis“ selbst wenn in tausenden Versuchen vermeintlich zementiert, immer nur eine Sache des Bewusstseins desjenigen der diese Versuche macht. Und deshalb muss ich schmunzeln wenn von Beweisen die Rede ist.

In meinem Bewusstsein ist also mein Körper, das was ich hier bin, auch meine Seele, die meine gesammelten Erfahrungen darstellt und damit meine Weisheit aus allen meinen Erfahrungen. Alles bewegt sich innerhalb meines Bewusstseins. Nicht ich als Mensch bewege mich, alles bewegt sich durch die Beobachtung, das Gewahrsein des Bewusstseins, das Ich Bin.

Bewusstsein IST - anders kann ich es wirklich nicht ausdrücken. Es IST.

Keine erfassbare Größe, Form, Ansicht, keine Energie. Und Schöpfer. Das ist der Ursprung von allem, und das ist, was in der Bibel gemeint ist mit „Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild“. Was zum Irrtum führte dass Gott aussieht wie ein Mensch. Damit war gemeint dass wir ALLE schöpferischen Gaben haben wie Gott. Genau gleich.

Und alles was ich erfahre, alle Leben, alle Seinszustände vorher, alles bewegt sich innerhalb meines Bewusstseins. Das ist wenn es heißt – in deiner Welt bist nur du. Stimmt.

Wie kann es aber sein, dass wir hier ja mit anderen zusammen sind, Kontakt haben, Beziehungen, Verbindungen, wenn jeder doch so ein … großer Schöpfer ist?

Haben wir denn da alle Platz hier … hahaa – der Verstand lässt grüßen. Das ist wieder der Punkt wo man es nicht erfassen kann. Genau so wenig wahrscheinlich wie die Tatsache, dass wir in unserem gesamten Sein zugleich auf vielen Ebenen sind, Kontakt mit vielen anderen haben, das können zigtausende sein – weil Bewusstsein unbegrenzt ist. Kannst du dir das vorstellen? Ich nicht, deshalb versuche ich es gar nicht erst.

Einfach, im Grunde, der Punkt dabei ist, dass ich mit denken nicht daran komme. Nicht mit Übungen, nicht mit irgendwelchen Lehren, sondern

mit Vertrauen in mich, mit völligem, bedingungslosem Vertrauen in mich, ohne zu urteilen, ohne zu wollen, wie was sein soll, sondern im Freigeben von allem, im Erlauben, im geschehen lassen.

Einfach SEIN.

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